Beglaubigte Übersetzungen

Beim Übersetzungsdienst Sprachkontinuum erhalten Sie beglaubigte Übersetzungen in und aus verschiedenen Sprachen zu günstigen Preisen und innerhalb von wenigen Tagen.

Was ist eine beglaubigte Übersetzung?

Unter einer beglaubigten Übersetzung (auch beeidigte Übersetzung genannt) versteht man eine Übersetzung, die ein gerichtlich beeidigter, vereidigter oder ermächtigter Übersetzer angefertigt hat. So kann sie als „echt“ und „rechtlich einwandfrei“ bezeichnet werden.

Seit 2008 gelten juristisch Übersetzungen, die von einem ermächtigten, beeidigten oder vereidigten Übersetzer nach den Vorgaben laut Landesrecht (Bundesland) erstellt sind, nach §142 ZPO in der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Es spielt also keine Rolle vor welchem Land- oder Amtsgericht in Deutschland der Übersetzer vereidigt wurde. Ein vor dem Landgericht Saarbrücken vereidigter Übersetzer kann also ein Scheidungsurteil für eine öffentliche Einrichtung aus Bayern übersetzen und beglaubigen und eine vor dem Landgericht Heidelberg vereidigte Übersetzerin darf eine Geburtsurkunde oder eine Ehefähigkeitsbescheinigung übersetzen, die einem Standesamt in Berlin oder München vorgelegt werden soll.

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Wann braucht man eine beglaubigte Übersetzung?

Ob Vertrag auf Arabisch, Zeugnis fürs Auslandssemester an einer italienischen oder gar chinesischen Universität, Geburtsurkunde für ein Adoptivkind aus Rumänien oder die Eheurkunde für eine romantisch-exotische Hochzeit in Südostasien – es gibt viele Situationen, in denen man eine beglaubigte Übersetzung benötigt. Durch die zunehmende Globalisierung nimmt auch der Bedarf an beglaubigten Übersetzungen zu. Die deutsche Bürokratie und Genauigkeit ist weltweit berühmt-berüchtigt und amtliche Dokumente müssen hierzulande in der Regel in der Amtssprache, das heißt auf Deutsch, eingereicht werden. Da die Mitarbeiter der jeweiligen Behörde vor Ort nur in den wenigsten Fällen der entsprechenden Fremdsprache mächtig sind, um die Übersetzung durch einen Abgleich mit den Originalunterlagen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, müssen die Übersetzungen beglaubigt werden. Nur dann können sie anerkannt werden und sind rechtlich gültig.

Beglaubigte Übersetzungen werden für viele verschiedene behördliche Zwecke im Inland und Ausland benötigt. Im privaten Bereich kann dies ein Scheidungsurteil, eine Heiratsurkunde, ein Versicherungsschreiben, eine Geburtsurkunde oder eine Ehefähigkeitsbescheinigung sein und im geschäftlichen Bereich sind dies Dokumente wie Gesellschaftsverträge, Geschäftsberichte und Kaufverträge. Sowohl für den privaten als auch für den geschäftlichen Gebraucht gilt: Amtliche Dokumente wir Scheidungsurteile, Heiratsurkunden, Handelsregisterauszüge, Kaufverträge oder Bilanzen und Jahresberichte müssen nicht nur übersetzt, sondern auch von einem Urkundenübersetzer beglaubigt werden.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem beeidigten, vereidigten oder ermächtigten Übersetzer?

Ob ein Urkundenübersetzer beeidigt, vereidigt oder ermächtigt ist, spielt für Sie als Kunden keine Rolle. Die Unterscheidung bezieht sich lediglich auf die Bundesländer, in denen der jeweilige Urkundenübersetzer vom Landgericht oder Oberlandesgericht vereidigt wurde. Beispiel: In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen wird der Urkundenübersetzer öffentlich bestellt und beeidigt, in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein ermächtigt und im Saarland und in Hamburg vereidigt. In manchen Ländern ist dafür das Landgericht und in anderen das Oberlandesgericht zuständig. Jede Urkundenübersetzung - also die beglaubigte Übersetzung - eines beeidigten, vereidigten oder ermächtigten Übersetzers wird in ganz Deutschland anerkannt. Wichtig ist, dass jeder ermächtigte Übersetzer nur die Sprachkombinationen beglaubigen darf, für die er bestellt wurde, also z.B. Englisch-Deutsch-Englisch oder Französisch-Deutsch-Französisch.

Bei Weitem nicht jeder Übersetzer darf sich Urkundenübersetzer nennen und wird vereidigt. Nur Absolventen einer Hochschule für Übersetzungswissenschaften (Diplom-Übersetzer oder Übersetzer mit einem Master in Translationswissenschaften) sowie staatlich geprüfte Übersetzer dürfen sich für eine Vereidigung bewerben. Außerdem muss ein Übersetzer, der sich vereidigen lassen möchte, eine ganze Reihe an Bescheinigungen über die fachliche und persönliche Eignung vorlegen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Apostille und einer Legalisation?

Bei der Vorlage von ausländischen offiziellen Schriftstücken wird von vielen Behörden entweder eine Legalisation oder eine Apostille verlangt. Worin liegt der Unterschied zwischen beiden Verfahren?

Wenn Sie öffentliche Unterlagen wie etwa Geburts- und Heiratsurkunde oder Führungszeugnis bei einer ausländischen Behörde präsentieren, muss diese einschätzen können, ob das Dokument echt ist. Das gleiche gilt, wenn Sie ausländische Urkunden Behörden im Inland vorlegen. Daher wird in vielen Fällen eine Beglaubigung verlangt. Durch diese wird bestätigt, dass es sich tatsächlich um eine offizielle Urkunde handelt, Unterschriften und Siegel echt sind und die ausgebende öffentliche Einrichtung befugt ist, das Dokument auszustellen. Dagegen wird der eigentliche Inhalt des Schriftstücks bei diesem Schritt nicht überprüft.

Für die Beglaubigung gibt es zwei verschiedene Verfahren: Legalisation und Apostille. Welche von beiden Möglichkeiten zur Anwendung kommt, hängt davon ab, welches Land die Urkunde herausgegeben hat und in welchem sie benötigt wird. Eine entsprechende Länderliste finden Sie beispielsweise auf der Website des deutschen Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/FAQ/BeglaubigungLegalisation/Uebersicht.html?nn=332718).

Die Legalisation

Die Legalisation wird grundsätzlich durch eine Auslandsvertretung des Staates, in dem das Dokument verwendet werden soll, also im Ausgabeland des Dokuments durchgeführt. Wenn Sie beispielsweise eine deutsche Urkunde im Ausland vorlegen müssen, wenden Sie sich dafür an die Botschaft oder ein Konsulat des betreffenden Landes. Der Konsularbeamte bestätigt bei dieser Art der Beglaubigung die Echtheit der Urkunde.

In vielen Fällen wird vor dem Verfahren eine Vorbeglaubigung des Landes, das die Urkunde ausgegeben hat, verlangt; es kann sogar eine weitere so genannte Überbeglaubigung oder Endbeglaubigung notwendig werden. Somit werden Behörden beider Staaten in den Prozess einbezogen, es handelt sich also um das aufwändigere und langwierigere von beiden Verfahren. Glücklicherweise ist im Urkundenverkehr zwischen vielen Staaten heute eine einfachere Methode ausreichend.

Die Apostille

Die so genannte Haager Apostille ist ein zusätzliches Dokument, mit dem zusammen eine öffentliche Urkunde als beglaubigt gilt. Sie wird der Originalurkunde von einer Behörde des Staates, der die Urkunde ausgegeben hat, beigefügt. Damit wird die Echtheit des Schriftstücks, der Unterschrift darauf und gegebenenfalls des Siegels bestätigt, ohne dass ein Konsulat oder die Botschaft des Staates, in dem das Dokument verwendet werden soll, einschreiten muss.

Die Apostille gilt in der Regel beim Austausch von offiziellen Dokumenten zwischen Staaten, die das „Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation“ vom 5. Oktober 1961 unterzeichnet haben. Dabei handelt es sich um die meisten Länder in Europa, Nord- Zentral- und Südamerika sowie weitere Staaten in Asien, Afrika, Australien und Ozeanien. Wichtig ist dabei, dass sowohl Ausgabe- als auch Zielland dieses Abkommen unterzeichnet haben müssen.

Welche Beglaubigungen fertigen wir an?

Wir unterscheiden zwei Arten von beglaubigten Übersetzungen:

Zum einen bieten wir die beglaubigte Übersetzung mit Stempel und Unterschrift des Übersetzers.

Beglaubigte Übersetzungen dürfen nur von beglaubigten Übersetzern erstellt und ihre Richtigkeit und Vollständigkeit nur von solchen bescheinigt oder bestätigt werden. Dies geschieht in Form von Stempel und Unterschrift des Übersetzers. An Ihre beglaubigte Übersetzung heftet der Übersetzer eine exakte Kopie Ihres Originaldokuments. Einer unserer öffentlich bestellten Übersetzer für die gewünschte Sprache fertigt die beglaubigte Übersetzung an und Sie erhalten diese entweder per Post oder holen sie persönlich in unserem Büro in Saarbrücken (Saarland) ab.

Zum anderen bieten wir die gerichtliche Überbeglaubigung (Apostille) in Zusammenarbeit mit dem jeweils zuständigen Landgericht.

In allen Fällen, welche die Beglaubigung einer amtlichen Unterschrift erforderlich machen können wir Ihnen diese Dienstleistung erbringen. Oft fordern ausländische Behörden die Überbeglaubigung, falls eine in Deutschland beglaubigte Übersetzung im Ausland vorgelegt werden muss. Sie dient den dortigen Behörden oder Institutionen als Nachweis für die Gültigkeit der Signatur des Urkundenübersetzers in Deutschland, der die beglaubigte Übersetzung angefertigt hat.

Der Rechtsverkehr kann so vereinfacht werden, daher stellen die deutschen Gerichte gerne eine Überbeglaubigung aus. Verlangt also eine Instanz im Ausland einen Nachweis darüber, dass der Urkundenübersetzer tatsächlich vor einem Deutschen Landgericht vereidigt worden ist, so werden wir diese gern vor dem zuständigen Landgericht für Sie beantragen.

Was versteht man unter Übersetzungen nach Iso-Norm?

Standesämter und andere Behörden im Personenstandswesen verlangen eine beglaubigte Übersetzung persönlicher Dokumente und öffentlicher Urkunden nach der jeweils zutreffenden ISO-Norm (Internationale Transliterationsnorm), die von einem öffentlich bestellten, vereidigten, beeidigten oder ermächtigten Übersetzer angefertigt wurde. Das ist in der Bundesrepublik nach Ratifizierung des "Übereinkommens über die Angabe von Familiennamen und Vornamen in den Personenstandsbüchern" gängige Praxis bei der Übersetzung von Urkunden, Bescheinigungen und Schriftstücken für verschiedene Ämter und Behörden. Bei einer Übersetzung nach Iso-Norm werden "Namen buchstabengetreu und ohne jede Änderung oder Übersetzung“ übernommen.

Wenn sich die Sprache des Ausstellungslandes der lateinischen Schriftzeichen bedient, müssen diese einschließlich der in der Herkunftssprache enthaltenen diakritischen Zeichen in die Übersetzung unverändert übernommen werden. Ist das Dokument, also zum Beispiel ein Führungszeugnis, jedoch mit arabischen oder kyrillischen Schriftzeichen abgefasst, so muss sich der ermächtigte Übersetzer einer ISO-Norm-Tabelle bedienen, nach welcher jedes dieser Zeichen mit einem bestimmten lateinischen Schriftzeichen wiederzugeben ist. Diese Regelung gilt für alle Sprachen mit kyrillischem Alphabet, wie Bulgarisch, Weißrussisch, Mazedonisch, Russisch, Serbisch und Ukrainisch. Ein vereidigter Übersetzer für die Russische, Bulgarische oder Ukrainische Sprache muss seine Übersetzung also nach ISO 9:1995(E) anfertigen, damit sie vor einem deutschen Standesamt oder einer anderen deutschen Behörde verwendet werden kann.

Nicht alle vereidigten Übersetzer bedienen sich der Iso-Norm und sie findet auch nicht in Russland, Bulgarien, der Ukraine oder in Weißrussland Anwendung, so dass der Name im Personalausweiß des Kunden eventuell nach einer anderen internationalen Transliterationsnorm übersetzt worden ist. In solchen Fällen schreiben die vereidigten Übersetzer, die für unser Übersetzungsbüro in Saarbrücken tätig sind, die im Pass genannte Schreibweise des Vor- und Nachnamens in Klammern, damit unsere Kunden keine Probleme bei der Einreichung der beglaubigten Übersetzung beim Standesamt oder bei einer anderen Behörde haben.

Wieviel kostet eine beglaubigte Übersetzung?

Wieviel eine beglaubigte Übersetzung kostet kommt darauf an, wie umfangreich das Dokument ist, in welchem Format es dem Übersetzer zur Verfügung gestellt wird und ob es handschriftliche Einträge beinhaltet. Außerdem ist für die Preisgestaltung ausschlaggebend wie viel Formatierungsarbeit notwendig ist, um die Übersetzung ungefähr genauso aussehen zu lassen, wie das Original und wieviel Recherchearbeit notwendig ist, um die Inhalte des Originals professionell und korrekt in die Zielsprache zu übertragen.

Senden Sie uns einfach ein Scan per Email an info@sprachkontinuum.de zu oder kommen Sie persönlich in unser Büro in Saarbrücken. Wir erstellen gern ein unverbindliches Angebot für die Übersetzung Ihres Dokuments oder Ihrer Urkunde!

Wie schnell kann man eine beglaubigte Übersetzung bekommen?

Unser Übersetzungsbüro in Saarbrücken arbeitet mit vereidigten Übersetzern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Wenn Sie zum Beispiel eine Urkunde einreichen, die ins Spanische, Italienische oder Französische übersetzt werden soll oder aus dem Ukrainischen, Bulgarischen oder Arabischen ins Deutsche, kann es sein, dass es einen Tag länger dauert, weil unser zuständiger Urkundenübersetzer die beglaubigte Übersetzung per Post versenden muss. In der Regel erhalten Sie Ihre Übersetzung jedoch innerhalb von 2-5 Tagen nach Auftragserteilung! Übersetzungen aus dem Englischen und Russischen ins Deutsche kann die Inhaberin des Übersetzungsdienstes Sprachkontinuum, Ina Honert, meistens sogar innerhalb von 1-2 Tagen erstellen, weil sie vereidigte Diplom-Übersetzerin für diese Sprachen ist.

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns die zu übersetzende Urkunde als Scan per Email, damit wir ein kostenloses und unverbindliches Angebot für Sie erstellen können!



Wir bieten beglaubigte Übersetzungen in den folgenden Sprachkombinationen an